[Rezept] Zwiebelkuchen

Ich sitze gerade hier und warte, dass die Zwiebel-Speck-Masse, die ich für den Zwiebelkuchen vorbereitet habe, abgekühlt, damit ich sie weiter verarbeiten kann. In der Zeit möchte ich Dir das Rezept meiner Schwiegermutter mal eben aufschreiben. Zum einen ist das eben ein suuuper leckerer Zwiebelkuchen, der ohne Hefeteig auskommt, zum anderen finde ich das Rezept so auch einfacher wieder, als in meinen WhatsApp-Bildern auf dem Handy.

Für ein normal großes Backblech brauchst Du für den Boden

  • 150 g Quark, abgetropft
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 6 EL Milch
  • 125 ml Öl (Ich nehme Sonnenblumenöl)
  • 400 g Mehl
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • ggf. Butter für das Backblech

…und für den Belag

  • 250 g Speckwürfel
  • 1 kg Zwiebeln
  • 3 EL Öl
  • 400 g Schmand
  • 4 Eier
  • 30 g Speisestärke
  • 1 EL Kümmel
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Und so wird’s gemacht…

Zuerst gebe ich Quark, Ei und Salz in eine Schüssel und verrühre alles. Milch und Öl werden danach hinzugefügt und ebenfalls gut untergerührt. Das alles geht am besten mit einem Schneebesen. Mehl und Backpulver siebe ich in die Schüssel und vermenge alles mit den Knethaken meiner Küchenmaschine. Geht natürlich auch mit einem Mixer oder aber von Hand.
Den Teig gebe ich dann auf ein Backpapier, knete ihn noch einmal kurz mit den Händen durch und rolle ihn so groß aus, dass er etwas größer als das Backblech ist, welches ich nutze. Meines hat die Maße 30 x 40 cm. Auf das Blech gelegt ergibt sich so automatisch ein kleiner Rand, der auch unbedingt da sein sollte.
Das Blech stelle ich nun erst mal zur Seite.

Die Zwiebeln werden geschält und in feine Ringe gehobelt (oder geschnitten). Zusammen mit den Speckwürfeln dünste ich sie dann in dem Öl in einer Pfanne an. Das dauert etwa 5-7 Minuten. Die Zwiebeln sollten jetzt weich sein und aus ihrer eigentlich Form geraten
Wichtig ist, dass die Zwiebelmasse jetzt gut abkühlen muss. Lässt man diese nicht erkalten, wird der Kuchen nachher total matschig.

Sind die Zwiebeln dann kalt, gibt man sie auf den vorbereiteten Boden und heizt den Ofen auf 160° (Umluft) auf.

Aus dem Schmand, den Eiern und der Stärke rühre ich mit einem Schneebesen eine Soße, die ich dann mit Kümmel, Salz und Pfeffer gut würze. Diese wird gleichmäßig über die Zwiebeln geschüttet.

Dann wird der Kuchen etwa 35 Minuten gebacken, bis er eine schöne Bräune erhält.

Dazu passt natürlich klassisch ein Glas Federweißer. Lasst es euch schmecken und lasst gern ein Feedback zum Rezept da.

Über Nina

Nina. Mama von dem Delfinmädchen (*2010) und der kleinen Qualle (*2016), Ehefrau, Teilzeit-Bürostuhlakrobatin. Schreibt über ihren Alltag, über Dinge, die sie beschäftigen und die sie tut.
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Ein Kommentar

  1. Ich hab letztens welche ganz ähnlich gemacht – nur in vegan
    Gerade im Winter super lecker finde ich.

    Liebst
    Justine

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